|
Muster - Tourist-Information |
|
Sainte-Marie-la-Mer – Zwischen Mittelmeer, Weinbergen und katalanischer Seele
Ort: Sainte-Marie-la-Mer
Region: Occitanie
Département: Pyrénées-Orientales (66)
Einwohner: ca. 4.500
Lage: Direkt an der Mittelmeerküste, nördlich von Perpignan, zwischen Canet-en-Roussillon und Torreilles
Tourismus:
Das Fremdenverkehrsamt von Sainte-Marie-la-Mer empfängt Besucher ganzjährig mit Informationen über Strände, Unterkünfte, Veranstaltungen, Märkte, Radtouren und Freizeitangebote. Der Ort vereint südfranzösische Gelassenheit mit mediterraner Lebenskultur und einem Hauch katalanischer Tradition.
Geschichte und Atmosphäre
Sainte-Marie-la-Mer war einst ein kleines Fischer- und Winzerdorf, das sich behutsam zu einem beliebten Badeort entwickelt hat. Die Altstadt – „le vieux village“ – mit ihren engen Gassen und niedrigen Häusern vermittelt bis heute den Charme des ursprünglichen Roussillon.
Ein älterer Einwohner erzählte mir lächelnd:
„Früher zogen wir morgens mit den Booten hinaus und abends mit den Fässern zurück – Wein und Meer, das war unser Leben.“
Ein Tourist aus Lyon sagte begeistert:
„Hier ist alles ruhiger als in den großen Badeorten. Man spürt das echte Südfrankreich – Sonne, Salzluft, Stimmen, die sich im Wind verlieren.“
Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse
-
Der Strand von Sainte-Marie-Plage: Weit, natürlich, familienfreundlich – ideal zum Schwimmen, Windsurfen oder einfach zum Sonnen.
-
Altstadt: Rund um die Kirche Sainte-Marie mit ihrem romanischen Turm und kleinen Cafés.
-
Marktleben: Jeden Donnerstag und Sonntag duften frische Oliven, Meeresfrüchte und Lavendel durch die Straßen.
-
Weinberge und Garrigue: Nur wenige Kilometer landeinwärts beginnt die sanfte Hügellandschaft mit Weingütern und Wanderwegen.
Ein Winzer im Umland bemerkte stolz:
„Unsere Trauben sehen das Meer – das gibt dem Wein seine salzige Seele.“
Kulinarik und Spezialitäten
Die Küche in Sainte-Marie-la-Mer ist eine lebendige Mischung aus Meer und Land. Typisch sind gegrillte Sardinen, Aioli, katalanische Wurst (Boutifarre) und regionale Weine aus dem Roussillon.
Im Hafenlokal „Chez Marius“ sagte die Wirtin lachend:
„Unsere Spezialität ist einfach: Sonne, Wein und ein Lächeln.“
Die Restaurants entlang der Promenade servieren fangfrischen Fisch, Meeresfrüchteplatten und Muscheln – begleitet von einem kühlen Rosé aus der Region.
Aktivitäten
-
Wassersport: Segeln, Kitesurfen, Kajak und Stand-up-Paddling
-
Radfahren: Der Küstenradweg „La Littorale“ führt direkt durch den Ort
-
Feste: Sommerfeste, Wein- und Musikveranstaltungen, katalanische Tänze auf dem Dorfplatz
-
Familienfreundlich: Spielplätze, Campingplätze am Meer, Abendmärkte mit Kunsthandwerk
Ein Camper erzählte mir:
„Der Campingplatz liegt fast am Strand – abends hört man das Meer, morgens den Markt. So einfach, so perfekt.“
Unterkunft und Anreise
Sainte-Marie-la-Mer bietet Hotels, Ferienwohnungen und mehrere gepflegte Campingplätze – beliebt sind „Le Sainte-Marie“ und „Camping Municipal“.
Die Anreise erfolgt bequem über Perpignan (ca. 15 km entfernt), von dort Busverbindungen oder Fahrradwege entlang der Küste.
Ein junger Reisender meinte:
„Ich kam mit dem Rad von Collioure – der Wind, das Meer, die Sonne… und dann dieses kleine Paradies!“
Persönliche Eindrücke
Sainte-Marie-la-Mer ist einer jener Orte, an denen die Zeit langsamer zu laufen scheint. Hier trifft mediterrane Leichtigkeit auf ländliche Ursprünglichkeit. Morgens der Duft von Salz und Pinien, abends das Glühen des Sonnenuntergangs über den Pyrenäen – der Ort verführt mit stiller Schönheit.
„Hier versteht man, was das Wort Savoir-vivre bedeutet – nicht Luxus, sondern Frieden im Herzen.“
Fazit
Sainte-Marie-la-Mer ist ein Kleinod an der französischen Mittelmeerküste – lebendig, sonnig und authentisch. Ideal für Familien, Genießer und Ruhesuchende, die das echte Südfrankreich erleben wollen – zwischen Meer, Wein und Wind.
„Wer hier verweilt, nimmt den Klang der Wellen und das Lachen der Menschen mit – als Erinnerung an das sanfte Herz des Roussillon.“
Sainte-Marie-la-Mer
|