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Albi - Tourist-Information  
   

 

 
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Albi – Die „rote Stadt“ am Tarn

Kurzinfo

  1. Ort: Albi

  2. Einwohner: ca. 49.000

  3. Département: Tarn (81)

  4. Region: Okzitanien

  5. Lage: am Fluss Tarn, rund 75 km nordöstlich von Toulouse

  6. Besonderheiten: UNESCO-Weltkulturerbe (Kathedrale Sainte-Cécile und Bischofsstadt), Geburtsstadt des Malers Henri de Toulouse-Lautrec, rote Backsteinarchitektur

Die Stadt der roten Backsteine

Albi trägt den Beinamen „la ville rouge“ – die rote Stadt. Wer durch ihre Gassen geht, versteht sofort, warum: Fast alle Häuser sind aus Ziegeln errichtet, die der Stadt ein warmes, mediterranes Flair verleihen. Diese Farbigkeit, kombiniert mit dem Fluss Tarn, der sich unter Brücken hindurchschlängelt, und der gewaltigen Kathedrale, die wie eine Festung über allem thront, machen Albi zu einem der eindrucksvollsten Orte Südfrankreichs.

Die Stadt ist nicht nur architektonisch bedeutend, sondern auch kulturell. Hier wurde Henri de Toulouse-Lautrec geboren, einer der berühmtesten Maler Frankreichs. Sein Museum, die engen Gassen der Altstadt, die Märkte und Feste, die Gastronomie des Südwestens – all das macht Albi zu einer unvergleichlichen Mischung aus Geschichte, Kunst und Lebensfreude.

Geschichte

  1. Antike: Albi war bereits zur Römerzeit besiedelt.

  2. Mittelalter: Im 13. Jahrhundert wurde die Stadt Zentrum des Kampfes gegen die Katharer, die als „Albigenser“ nach der Stadt benannt wurden. Die Inquisition nahm hier ihren Lauf.

  3. Bischofsstadt: Mit dem Bau der Kathedrale Sainte-Cécile (ab 1282) manifestierte die Kirche ihre Macht.

  4. Renaissance: Wohlstand durch den Handel mit Pastell (Färberwaid), der blauen Pflanze, die Südfrankreich reich machte.

  5. Neuzeit: Albi entwickelte sich zur Verwaltungshauptstadt des Départements Tarn.

  6. UNESCO-Welterbe: 2010 wurde die gesamte Bischofsstadt mit Kathedrale und Palais de la Berbie ins Weltkulturerbe aufgenommen.



Sehenswürdigkeiten

Kathedrale Sainte-Cécile

  1. Eine der größten Backsteinkirchen der Welt, gebaut zwischen 1282 und 1480.

  2. Von außen wirkt sie wie eine Festung, von innen wie ein Juwel: reich verzierte Fresken, das berühmte Jüngste Gericht, filigrane Chorgestühle.

  3. Sie ist Symbol für die Macht der Kirche nach den Katharerkriegen.

Palais de la Berbie

Ehemaliger Bischofspalast neben der Kathedrale. Massive Mauern, Türme und Gärten. Heute beherbergt er das Musée Toulouse-Lautrec mit der größten Sammlung seiner Werke weltweit.

Altstadt (Vieux Albi)

  1. Schmale Gassen, Fachwerkhäuser, rote Backsteinbauten.

  2. Plätze wie Place du Vigan oder Place Savene mit Cafés und Restaurants.

  3. Kleine Boutiquen, Kunsthandwerk und Weinkeller.

Brücken

  1. Pont Vieux (11. Jahrhundert): eine der ältesten Brücken Frankreichs, die Albi über den Tarn verbindet.

  2. Pont Neuf: moderne Verbindung, aber mit schönem Blick auf die Stadt.

Museen

 
   
   
   
   
   
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